Pinneberg Museum

Geschichte

Das Pinneberg Museum liegt im Zentrum Pinnebergs, es ist im historischen Gebäude des „Amtsgerichts“ von 1855 untergebracht und stammt somit aus dänischer Zeit. Ausstellungs- und Sammlungsschwerpunkte liegen in regionalen Themen, die Stadt, den Kreis Pinneberg sowie Schleswig-Holstein betreffend. Neben der stadtgeschichtlichen Sammlung beherbergt das Museum einen großen Teil des Nachlasses des Künstlers Günther Thiersch (1914-1986), der bis zu seinem Tode in Pinneberg lebte. Die Sammlung umfasst ca. 50 Gemälde und über dreihundert grafische Blätter, neben Radierungen und Lithographien auch einige Handzeichnungen. 

Aus dem Nachlass des Naturwissenschaftlers Johannes Görbing (1877-1946) stammt eine umfassende historische Mineralien- und Edelsteinsammlung sowie eine kleine „Kunst- und Wunderkammer“ mit Raritäten, die er von zahlreichen Reisen mitgebracht hat. Görbing leitete in der Nachbargemeinde Rellingen im Auftrag der Düngemittelwirtschaft ein Institut zur Bodenkunde. Eine umfangreiche Sammlung von ILO-Motoren gibt Einblick in einen wichtigen Bereich der Industriegeschichte des Ortes. Das Werk produzierte in Pinneberg von 1913 bis 1990 Motoren für den weltweiten Export. 

Die stadtgeschichtliche Dauerausstellung gibt einen Überblick über die Entwicklung Pinnebergs von der Vor- und Frühgeschichte über die Schauenburger und die Dänische Zeit, die Zeit Preußens und die Weimarer Republik bis zum Nationalsozialismus und den zweiten Weltkrieg.


Die Sammlung

Im Pinneberg Museum werden nicht nur knapp 300 historische Fotos aus dem Nahen Osten aufbewahrt, die Johannes Görbing 1918 in Damaskus und Aleppo gemacht hat, sondern auch die Objekte, die er während dieser Zeit und auf späteren Reisen selbst gesammelt oder geschenkt bekommen hat. Sie kommen z. B. aus Lappland, Mittelamerika oder Spanien.


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